• Sabrina Mildenberger

Liebe Leser!

In meinem heutigen Blogbeitrag geht es um die Vorweihnachtszeit in der Coronakrise.

Ein aufregendes Jahr liegt hinter uns.

Unsere Gesellschaft, ja die gesamte Welt, sieht sich einer unsichtbaren, aber sehr mächtigen Gewalt gegenüber, die uns in alle Bereiche unseres Lebens begleitet: das Corona-Virus.

Anfang des Jahres hatte uns das Virus fast überrollt und wir mussten harte Maßnahmen treffen, um uns als Gesellschaft zu schützen. Die persönlichen Kontakte wurden drastisch reduziert, was uns allen, besonders aber Kindern und Jugendlichen, Alten und Kranken, sehr schwer fiel. Kinder durften wochenlang Schule und Kita nicht besuchen, auch Freunde und Verwandte mussten gemieden werden. Alte Menschen, deren vielleicht einziger Lichtblick der sonntägliche Besuch der Enkel war, saßen allein und isoliert zu Hause. Kranke wurden völlig isoliert.

Viele Menschen mussten in Kurzarbeit gehen oder schlimmer noch, haben ihre Arbeit verloren. Was das für die Betroffenen bedeutet, kann man sich kaum vorstellen.

Eine große Gruppe gefährdeter Menschen mit Vorerkrankungen lebte stets in dem Bewusstsein, dass die unsichtbare Gefahr in jeder Form auf sie treffen könne. Monate der Ungewissheit und Angst vergingen. Aber auch ihre Angehörigen mussten stets mit der Angst kämpfen, das Virus unbemerkt zu übertragen und einen geliebten Menschen zu infizieren.


Nun ist der Winter da und die zweite Welle, vor der wir uns lange fürchteten, hat uns fest im Griff. Wieder wurden die Maßnahmen zur Eindämmung verschärft, wieder müssen wir unsere Kontakte reduzieren. Dabei rückt doch das Weihnachtsfest immer näher.


Wie können wir umgehen mit dieser für uns alle so besonderen Situation?

Wie können wir das Weihnachtsfest feiern, ohne alle unsere Liebsten bei uns zu haben? Vielleicht sogar in dem Bewusstsein, dass ein geliebter Mensch isoliert in Altersheim oder sogar Krankenhaus ohne uns sein muss?

Diese Gedanken beschäftigen uns zunehmend.


Wir können unseren Liebsten auch auf anderen Wegen zeigen, dass wir an sie denken und so das Beste aus dieser Zeit machen! Kleine Dinge sind es, die von Herzen kommen, die so viel Freude schenken können!


Gerade in dieser Zeit ist es umso wichtiger, unseren Lieben zu zeigen, dass wir da sind und an sie denken!


Man kann den Lieben kleine Aufmerksamkeiten zukommen lassen! Schon eine Tüte Brötchen am Sonntag kann ein Lächeln herbei zaubern!


Ein liebevoll gepacktes Päckchen, das dem Empfänger Freude bereitet... für unsere Liebsten, die weit weg wohnen!

Eine Weihnachtskarte an die Verwandten, die man sonst viel zu selten sieht... Ein kleiner Brief... ein paar handgeschriebene Worte können so viel Hoffnung und Liebe schenken!


Etwas selbst gebasteltes... Eingemachtes... Gebackenes...


Ein von Kinderhand gemaltes Bild...


Ein Anruf, einfach mal so, um zuzuhören...



Wir können so viel Freude schenken! Denken Sie in dieser schweren Zeit der Ungewissheit immerzu daran, dass es auch irgendwann wieder vorbei gehen wird! Dann können wir uns wieder in die Arme schließen!


Lasst uns in diesem besonderen Jahr an unsere Nächsten denken und Ihnen zeigen, dass sie uns wichtig sind!


Ein bißchen mehr… Ein bißchen mehr Friede und weniger Streit, ein bißchen mehr Güte und weniger Neid, ein bißchen mehr Liebe und weniger Haß, ein bißchen mehr Wahrheit, das wär doch schon was. Statt soviel Hast ein bißchen mehr Ruh’. Statt immer nur ich ein bißchen mehr Du! Statt Angst und Hemmungen ein bißchen mehr Mut und Kraft zum Handeln, das wäre gut. Kein Trübsinn und Dunkel, mehr Freude und Licht. Kein quälend Verlangen, ein froher Verzicht und viel mehr Blumen so lange es geht, nicht erst auf Gräbern, da blühn sie zu spät!


Peter Rosegger






Peter Rosegger formulierte es treffend:

„... viel mehr Blumen so lange es geht, nicht erst auf Gräbern, da blühn sie zu spät!“





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  • Sabrina Mildenberger

Um 13.46 Uhr werden wir im Gedenken an die Toten und die Verletzten innehalten. 13.46 Uhr war genau der Zeitpunkt, an dem die Amokfahrt am Dienstag in der Trierer Innenstadt begonnen hatte.


Fünf Menschen starben:

ein neun Wochen altes Baby, der 45-jährige Vater und drei Frauen im Alter von 25, 52 und 73 Jahren.


18 Menschen wurden verletzt. Auch ihnen gelten unsere Gedanken!


Fassungslos sehe ich die sinnlose Gewalt, die so viel Leid brachte!

Warum? frage ich mich! Doch ich weiß, es gibt keine Antwort. Nicht für mich, nicht für die Angehörigen, nicht für die Opfer.

Es gibt keinen Sinn. Keinen Trost.

Ein Mensch entscheidet, dass fünf Menschen ihr Leben lassen sollen.



Darunter ein Säugling und sein Vater. Gerade mal neun Wochen jung war dieses zarte Leben.


Du bist nun ein Sternenkind (Sabrina Mildenberger)


Du bist nun ein Sternenkind

drum wandle mit den Sternen

und wir, die wir hier unten sind,

wir schauen in die Fernen

doch sehen Dich nicht!

Wir sehen nur dein Licht,

dass uns unsere Herzen erleuchtet hat

und auf ewig Deine Spuren auf sie gebrannt hat.

Nur Narben bleiben davon zurück,

Sehnsucht und Träume von Elternglück.


In Gedanken sind wir bei der Mutter und den Angehörigen!



Drei weitere Menschen mussten ihr Leben lassen, drei Frauen im Alter von 25, 52 und 73 Jahren.


Manchmal kommt der Tod ganz unverhofft über uns. Von einem auf den anderen Augenblick. Plötzlich und erbarmungslos.

Er kommt und reißt einen lieben Menschen aus unserer Mitte.

Eben noch war er da und nun ist er fort.

Man kann es kaum glauben, dass dieser Mensch nie wieder zurück kehren wird.

Man sucht Trost, in den Dingen, die die Verstorbene zurücklässt.


Das Wertvollste aber findest Du in Dir selbst:

es ist die Erinnerung.

Ihr teiltet Freude und Leid,

Hoffnung und Sehnsucht,

Liebe und Glück.

Viele Stunden habt ihr zusammen erlebt:

Stunden, in denen ihr zusammen gelacht und geweint habt.

Behalte die Erinnerungen an diese Stunden stets in Deinem Herzen,

dann lebt sie in Dir weiter.

Denk an sie, so, wie Du sie am liebsten hattest.

Vergeude Deine Kraft nicht mit Gram und denke nicht an dunkle Stunden.

An Dinge,

die Du noch hättest sagen wollen,

oder Dinge,

die Du zu sagen versäumt hast.

Oder an Worte, die Du sagtest, die Du gerne ungesagt wüsstest.

Freue Dich darüber,

dass Du einen Teil des Weges mit ihr zusammen gehen durftest

und erinnere Dich an die guten Zeiten.

Bewahre Dir diese Erinnerungen gut in Deinem Herzen.

Suche Deinen Frieden in ihnen.

Denn sie sind am Ende das Wichtigste,

was Dir von der Verstorbenen bleibt!

Sabrina Mildenberger


In Gedanken sind wir bei den Hinterbliebenen!


Lieber Leser!

Ich teile meine Gedanken mit Dir und hoffe, dass ich Dir ein wenig Trost spenden kann.

Bitte beachte, dass meine Worte, Verse und Gedichte mein gedankliches Eigentum sind und verletze mein Urheberrecht nicht. Jede Vervielfältigung und unerlaubte Nutzung wird ausdrücklich untersagt!

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